SJT SOLUTIONS GmbH

Lernen ist Arbeitszeit

Nicht, wenn gerade Luft ist. Sondern geplant, geblockt und im Kalender sichtbar.

Die meisten Betriebe schreiben „Weiterbildung" in die Stellenanzeige und meinen damit, dass man nach Feierabend ein Video schauen darf. Bei uns steht sie im Kalender wie ein Kundentermin, mit einem Kürzel davor, und niemand legt etwas darüber. Wer besser werden will, nimmt sich die Zeit dafür — und wir erwarten, dass du das tust.

In dieser Reihenfolge

Erst verstehen, dann anwenden, dann teilen, und erst danach — wenn es Sinn ergibt — ein Zertifikat. Nicht umgekehrt. Ein Zertifikat ohne Verständnis ist ein Stück Papier, mit dem man beim Kunden auf die Nase fällt.

Verstehen heißt: Herstellerdoku lesen, im Lab anfassen, Logs lesen statt raten, „Warum?" fragen statt nur „Wie?". Anwenden heißt: ein kleines Projekt, ein Playbook, ein Wiederherstellungstest. Teilen heißt: fünf bis zehn Minuten vor dem Team — was du gelernt hast, warum es uns betrifft, was sich ab heute ändert. Kein Vortrag, kein Foliensatz.

Und wie überall bei uns: Nach dreißig Minuten Festhängen fragst du. Auch beim Lernen.

Womit du lernst

Wir sind Partner der Hersteller, mit denen wir arbeiten, und das öffnet Türen, die du allein nicht aufbekommst: die Lernplattformen von Microsoft, Broadcom/VMware, Veeam, Red Hat, DataCore und Pax8, die meisten davon für uns kostenfrei, einige mit Hands-on-Labs, in denen du Dinge kaputtmachen darfst, die beim Kunden teuer wären. Dazu eigene Kurse für den Einstieg: Server- und Netzwerkgrundlagen, Kundenkommunikation, die Infrastrukturanalyse, mit der wir jeden neuen Kunden beginnen.

Was wir von dir im ersten Jahr erwarten, sagen wir dir vorher, nicht hinterher: im ersten Quartal die Microsoft-365-Grundlagen, im ersten halben Jahr eine Hands-on-Session bei VMware und den Veeam-Abschluss, den jeder braucht, der bei uns mit Kunden spricht. Danach jedes Jahr mindestens ein Lernpfad bei Microsoft, ein VMware-Lab, eine Veeam-Fortbildung und eine Schulung zur Automatisierung. Das ist kein Wettlauf. Wichtig ist, dass es nicht aufhört.

Was das für dich heißt

Niemand „gibt" dir Weiterbildung. Wir stellen die Werkzeuge, das Material, die Labs und die Zeit — die Planung liegt bei dir. Wer wartet, bis jemand einen Kurs anordnet, wartet bei uns lange. Wer sich selbst einen Block in den Kalender setzt, wird nicht gefragt, warum.

Und was du lernst, gehört nicht dir allein. Ein Screenshot, ein kurzes How-to, ein Absatz im Wiki — das reicht, damit der nächste Kollege nicht dieselbe halbe Stunde festhängt. Sichtbares Ergebnis schlägt perfekte Dokumentation.